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Das Pestalozzihaus in Dietikon

Unsere Zeitgeschichte

 

1763

Monatliche Nachrichten 1764

In einem Verzeichnis der Taufen am Zürcher St. Peter von 1763 ist erstmals Joh. Heinrich Wiser als Eisenhändler erwähnt. Er war zuvor als Buchhalter im Bergwerk Eberfingen bei Stühlingen tätig, bis dieses den Betrieb einstellte. In Zürich, wo er das Bürgerrecht besass, konnte er seine Materialkenntnisse zum Aufbau eines bescheidenen Geschäfts nutzen. Über die 1. Generation im Jubiläumsbuch. (190 KB)

1788

Das Zürcher Fraumünster 1788

Sein Sohn Joh. David Wiser übernahm 1788 die kleine Eisenhandlung. Er brachte sie in einem Schopf unter – wie ein Schwalbennest angeklebt ans Zürcher Fraumünster. Über die 2. Generation im Jubiläumsbuch. (174 KB)  Am Uebernahmeinventar, das im Original erhalten ist, kann man die Geschäftstätigkeit ablesen: es umfasst Eisen, Messing, Stahl, Gusseisen, Werkzeuge und Eisenwaren; die Debitorenliste enthält bereits über 200 Namen.

1807

Zürich 1807

Sohn Heinrich Wiser-Balber tritt 1807 als Angestellter ins Geschäft seines Vaters ein, welches er ab 1827 als Teilhaber führt. Über die 3. Generation im Jubiläumsbuch. (168 KB)

Wichtig in der Entwicklung der Firma ist in dieser Periode der Zukauf von Liegenschaften, wobei sich die Wisers bereits weitsichtig durch Überlegungen für künftige Erweiterungen leiten lassen.

1835

Das Haus "Zur Farb" am Münsterhof in Zürich (2. von rechts)

Wiser erwirbt das Haus "Zur Farb" am Münsterhof in Zürich, welches bis 1980 als Hauptsitz der Gesellschaft dient.

1850 bis 1884

Rudolf Alexander Pestalozzi-Wiser (1815-1895)

In der Epoche des Schwiegersohnes von Heinrich Wiser, Rudolf Alexander Pestalozzi (Bild links), ist die industrielle Revolution in vollem Gange, und Stahl wird zum meistgefragten Industriegut. Über die 4. Generation im Jubiläumsbuch. (153 KB)  Schweizer Pionierunternehmen wie die Von Roll'schen Eisenwerke oder Georg Fischer Schaffhausen, mit den noch heute gebräuchlichen Temperguss-Fittings, werden mit ihren innovativen Produkten und Materialien Lieferanten der Unternehmung.

1870 bis 1920

Eisenlager in Zürich Wollishofen

Die Söhne Rudolf Alexanders, Friedrich Otto und Ernst Pestalozzi, bestimmen die Geschicke der Firma bis 1920. Über die 5. Generation im Jubiläumsbuch. (181 KB)  Umsatz und Mitarbeiterzahl steigen kontinuierlich (1920: 20 Mio., 124 MA). Neben dem Zukauf von Gebäulichkeiten am Münsterhof wird nach und nach ein Eisenlager in Zürich Wollishofen eingerichtet. 1891 wird die Firma in "Gebr. Pestalozzi" umbenannt.

1911 bis 1947

Die Geschäftshäuser am Münsterhof um 1938

Mit dem Eintritt der 6. Generation, Rudolf Pestalozzi und Fritz Burckhardt, wird die Unternehmung umbenannt in "Pestalozzi & Co." Wollishofen wird mit einem Geschäftshaus und weiterer Lagerfläche ergänzt. Über die 6. Generation im Jubiläumsbuch. (194 KB) 1941 bis 1978

1941 wird mit Andres Burckhardt, 1949 mit Heiner Pestalozzi die 7. Generation Teilhaber. Über die 7. Generation im Jubiläumsbuch. (255 KB) Bis 1969 erreicht das Unternehmen einen Umsatz von rund CHF 100 Mio.

1955

Neue Lagerhallen in Dietikon 1961

Die Wahl des Standortes am Münsterhof im Zentrum Zürichs sowie der sukzessive Zukauf von Geschäfts- und Lagerräumen waren nicht zuletzt für das gute Gedeihen des Betriebes verantwortlich. Als in den 50er Jahren die Platzverhältnisse in Zürich-Wollishofen aber zu eng wurden, entschloss sich die 6. Generation zum Kauf von Land in Dietikon. 1955 wurden die ersten Landkäufe getätigt.

1959 bis 1968

Als erster Bereich zieht die Biegerei von Wollishofen nach Dietikon. Bis 1968 werden weitere 8 Hallen erstellt und in Betrieb genommen.

1971

Die neue Armierungsstahl-Biegerei 1971

Die ersten Verkaufsabteilungen ziehen nach Dietikon. Im selben Jahr wird auch die neue Armierungsstahl-Biegerei mit erweiterter Kapazität erstellt.

1975

Das Stahlträger-Center, erbaut 1975

Bau des Stahlträger-Centers in den Räumlichkeiten der alten Biegerei mit automatischer Zuschneideanlage für Träger (Lagerkapazität: 4000 Tonnen Stahlträger und Hohlprofile).

1977

Dieter Burckhardt und Dietrich Pestalozzi werden als Vertreter der 7. Generation Teilhaber. Ab 1988 stehen sie an der Spitze des Unternehmens. Über die 8. Generation im Jubiläumsbuch. (295 KB)

1979 

wird die Pestalozzi & Co. zur Familien-Aktiengesellschaft mit der Firma Pestalozzi  + Co AG. Andres Burckhardt wird erster Verwaltungsrats-Präsident.

1981

Das Pestalozzihaus in Dietikon

Anfang der 80er Jahre beginnt Pestalozzi, sich an anderen Handelsunternehmen zu beteiligen. So können die Standorte Rapperswil, Schaffhausen und Wallisellen dazugewonnen und die Geschäftstätigkeit ausgeweitet werden. Das Pestalozzihaus an der Riedstrasse 1 in Dietikon wird bezogen. Alle Abteilungen sind nun wieder an einem Ort versammelt. Der Geleiseanschluss und das Autobahnkreuz Limmattal machen Dietikon zu einem verkehrstechnisch äusserst günstigen Standort.

1987

Drei neue Hallen für die Pestalozzi, 1987

wird der dringend nötige Platz durch den Bau von drei neuen Hallen für Stahlprodukte geschaffen.

1988

Das Unternehmen feiert das 200-jährige Jubiläum: Der Umsatz beträgt inzwischen CHF 200 Mio., 310 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bei Pestalozzi beschäftigt. Dieter Burckhardt und Dietrich Pestalozzi übernehmen die Aktien von ihren Vätern.

1990 bis 2000

Innenansicht Stahllager in seiner heutigen Form

In den 90er Jahren bleibt auch die Pestalozzi + Co AG nicht von Umstrukturierungen verschont. Das Unternehmen entwickelt sich im Rahmen einer strategischen Neuorientierung zu einem spezialisierten Handels- und Dienstleistungsunternehmen. Die Kunststoffabteilung wird verkauft, das Trägergeschäft wird mit einem Partner abgewickelt, die Maschinen/Werkzeug-Abteilung wird im Rahmen eines Management-Buyouts ebenfalls veräussert.

 

 

Die Gabs AG in Tägerwilen

Gleichzeitig steigt Pestalozzi mit der Übernahme der  Gabs AG in Tägerwilen im Handel mit Produkten für Spengler und Dachdecker zu einer Marktleaderposition auf.

2001 bis 2010

Dietrich Pestalozzi

Seit Ende 2000 ist Dietrich Pestalozzi Alleininhaber. Er führt als Verwaltungsratsdelegierter die Pestalozzi Gruppe in ihrer heutigen Form: Organigramm (22 KB).

 

Die Pestalozzi + Co AG ist ein divisionalisiertes Handelsunternehmen in den Bereichen Stahltechnik, Haustechnik und Gebäudehülle, welches sich auf seine Kernkompetenzen fokussiert.

Täglich werden schweizweit das baunahe Gewerbe und die metallverarbeitende Industrie mit Halb- und Fertigfabrikaten versorgt. Für ihre Kunden übernimmt das Familienunternehmen Beratung, Verkauf, Beschaffung, Lagerung, Anarbeitung, Transport und Finanzierung. Mit dem Pestalozzi-eshop ist das Unternehmen für seine Kunden rund um die Uhr im Einsatz

Verwaltungsrat

Verwaltungsrat, von links nach rechts: Peter Michel, Mitglied; Dieter Burckhardt, Vizepräsident; Dietrich Pestalozzi, Präsident und Delegierter; Matthias Pestalozzi, Mitglied; Jean-Marc Dubois, Mitglied
(nicht im  Bild: Stephan Wartmann, Mitglied)

2011 bis heute

Matthias Pestalozzi

2011 tritt Matthias Pestalozzi tritt als 9. Generation ins Familienunternehmen ein. Die Weichen für die Zukunft sind gestellt. Wir bleiben in Bewegung. Über die 9. Generation im Jubiläumsbuch. (289 KB)

Im Jahr 2013 feiert die Pestalozzi + Co AG ihr 250-jähriges Bestehen. Das ganze Jahr hindurch gibt es Aktivitäten, über die man sich online unter 250.pestalozzi.com informieren kann.